Gehirnwellen-Stimulation

Brain Wave Entrainment-Technologie optimiert das Leistungsvermögen und die gegenseitige Balance der über 100 Milliarden Neuronen, die sich innerhalb des menschlichen Gehirns befinden. Gehirnwellen (Neuronenbewegungen) sind nichts anderes als eine Abbildung der elektrischen Aktivität unseres Gehirns. Mit Hilfe der Elektroenzephalografie (EEG) sind wir in der Lage, diese Wellen aufzuzeichnen und sowohl für Diagnostik als auch für die Verwendung in Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen zu verwenden. Das Frequenzspektrum der meisten messbaren Gehirnwellen liegt im Bereich von etwa 1-20 HZ. Nach geltenden, klinischem Standard kann man Gehirnwellen grob in 5 verschiedene Frequenzbereiche unterscheiden:
  • Delta, up to 4 HzFequency Ranges
  • Theta, 4-7 Hz
  • Alpha, 8-12 Hz
  • Beta, 12-30 Hz
  • Gamma, 25-100 Hz

Das optional erhältliche iSLRS-System kann in Verbindung mit jedem Modell der iMRS-Serie genutzt werden. Es ist in der Lage, alle Frequenzbereiche des Gehirns mit Ausnahme des Gammabereichs, einzustellen und diese zu balancieren. Diese Synchronisierung ist mehr denn je notwendig, weil wir durch extreme Umwelteinflüsse (z.B. hohe toxische Belastung durch schädliche Chemiebeisetzungen in Shampoos, Parfüms, Weichspüler, Deodorants, Lotions und die generell ansteigende Umweltverschmutzung) genauso wie durch Stress, falsche oder mangelnde Ernährung sowie Schlafdefizite auch „mental“ aus dem Gleichgewicht geworfen werden. Die sichtbare Stimulation des iSLRS besteht aus einer programmierten Abfolge von Lichtsignalen, die in ihrem Frequenzspektrum variieren. Während einer iMRS-Anwendung benutzt man hierfür eine spezielle Brille (mit geschlossenen Augen), um diese Lichtsignale über die Augenrezeptoren aufzunehmen. Das zusätzlich hörbare Signal besteht ähnlich dem Optischen aus einer genau definierten, bestimmten Frequenzabfolge über die gesamte Zeit der Anwendung. Diese Art der Signale nimmt der Anwender über den mitgelieferten Kopfhörer auf.


Deltawellen beschreiben Frequenzen bis zu 4 HZ. Sie sind verantwortlich für tiefen Schlaf und erhöhen gleichermassen die Stabilität der einzelnen Schlafzyklen. Befindet sich das Gehirn in einer Deltaphase, ist das Bewusstsein sehr aufnahmefähig. Darum eignet sich diese Gehirnfrequenz hervorragend zur Aktivierung der Zellregeneration im Organismus.

Technische Diskussion: Deltawellen sind tendenziell die Wellen mit der höchsten Amplitude (Stärke) und gleichzeitig der geringsten Frequenz. Sie werden normalerweise bei Erwachsenen während des Tiefschlafs beobachtet, sie kommen jedoch auch bei Kleinkindern im normalen Gehirnwellenspektrum vor. Sie werden am ehesten im sogenannten Gehirnfrontallappen bei Erwachsenen (z.B. FIRDA = Frontal Intermittent Rhythmic Delta) und im hinteren, zerebralen Lappen bei Kindern (z.B. OIRDA = Occipital Intermittent Rhythmic Delta) gemessen.


Theta beschreibt ein Frequenzspektrum von ca. 4 - 7 HZ. Diese Wellen werden in Verbindung mit totaler Entspannung und der Verbesserung von Gespür und Kreativität gebracht. Eine Thetawellenaktivierung eignet sich hervorragend für die Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag. Sie führt zu einer Beruhigung der Gehirnaktivität, ohne dass man schläfrig wird. Der Thetastatus ist ein kreativer, die entstehenden Gedanken sind leicht sichtbar und von Emotion geprägt.

Technische Diskussion: Thetawellen sieht man sehr häufig bei Kindern. Sie beschreiben einen Status von Entspannung, Meditation und Kreativität. Ein abnormer Wert von Thetaanteilen kann in Verbindung gebracht werden mit einer fokalen (zentralen) Störung nach einem Trauma und bei jeglicher diffuser Gehirnerkrankung sowie bei Enzephalopathie und in manchen Fällen auch beim Wasserkopf.


Alphawellen beschreiben ein Spektrum zwischen ca, 8 - 12 HZ. Diese Gehirnwellenform sorgt für entspannte Zustände, ohne den Focus zu verlieren. Sie ist sehr wichtig, um „herunter zu kommen", Stress abzubauen und Schmerzen zu reduzieren. Sie sorgt ausserdem für eine Herabsetzung der Cortisolkonzentration. Die iSLRS-Alpha-Einstellung benutzt man bevorzugt z.B. nach der Mittagspause, um den Parasympathicus (Erholung, Entspannung) zu aktivieren und dem Gehirn eine kleine „Denkpause" zu gönnen.

Technische Diskussion: Alpha-Aktivitäten misst man im Gehirn bevorzugt an beiden Hälften der Kopfrückseite. Sie erscheinen jeweils höher in ihrer Intensität an der dominierenden Hälfte. Die Erzeugung wird verstärkt bei geschlossenen Augen und während Entspannungsphasen, sie schwächt sich demnach bei geöffneten Augen oder mentaler Belastung ab. Die Alphawellen werden auch als „hintere Basiswellen" bezeichnet. Die hintere Grundfrequenz bei Kleinkindern liegt hier sogar bei unter 8 HZ (siehe hierzu die Erklärung bei Theta). Zwei weitere normale Alpha-Rhythmen findet man sehr häufig in der Diskussion, der sogenannte mu-Rhythmus und der temporale, dritte Rhythmus. EEG's können Alpha-Abnormitäten aufweisen z.B. bei Koma-Patienten, die nicht mehr auf externe Reize reagieren (das sogenannte Alpha-Koma).


Betawellen erstrecken sich von ca. 12 - 30 HZ. Diese Frequenzen aktivieren sowohl Körper als auch Geist. Die etwas schnelleren (höheren) Frequenzen innerhalb der Bandbreite zeichnen sich verantwortlich für kognitive Funktionen wie z.B. Konzentration und Erinnerungsvermögen. Die Balance von Beta bewirkt eine Aktivierung bei schwachem Erregungsvermögen und zugleich eine Beruhigung bei mentaler Hyperaktivität.

Technische Diskussion: Betawellen findet man im Allgemeinen auf beiden Gehirnhälften in gleichmässiger Verteilung. Besonders einfach misst man diese im Frontallappen. Beta-Aktivität ist eng verknüpft mit motorischer Bewegung und schwächt sich während dieser aktiven Momente ab. Eine schwache Amplitude mit zahlreichen, variierenden Frequenzmustern wird oft auch mit einer sehr aktiven, ständig anhaltenden und ängstlichen Denkweise in Verbindung gebracht. Rhythmische Betawellen mit einem sehr dominanten Anteil an festgelegten Frequenzbündeln assoziiert man mit diversen Gesundheitsstörungen und mit Auswirkungen von Drogen und Medikamenten. Sie können auch „verschwinden" oder stark reduziert sein im Falle einer Gehirnschädigung. Die Betawellen sind sehr dominant bei Menschen, die grundsätzlich „hellwach" sind, besonders ängstlich oder ihre Augen geöffnet haben.

Zusammenfassend kann man die audiovisuelle Stimulation des Gehirns wie folgt beschreiben: Wenn man einen externen, dominanten Reiz mit Hilfe einer bestimmten Frequenz oder einem genau definierten Frequenbündel an das Gehirn leitet, hat dies zur Folge, dass das menschliche Gehirn die Tendenz zeigt, diesem externen Reiz zu folgen und die Frequenz(en) dementsprechend anzupassen. Ein solcher Reiz kann sowohl aural (hörbar), visuell (sichtbar) als auch elektromagnetisch erfolgen. Das Resultat ist eine Balancierung der Gehirnwellen und somit eine ausgeglichene und stabile Funktionsweise. Wellness für das Gehirn.

 


zurück...